Hier wachsen Perspektiven

Ökumenisches BUGA-Team

Hallo!

Ich bin Valentina Ingmanns.  Seit 30 Jahren bin ich Wahlmannheimerin mit Leib und Seele. Mannheim mit seinen vielen Facetten hat mich geprägt. Mit einer eigenen Kleinkunstbühne in der Neckarstadt habe ich das kulturelle Leben der Stadt über viele Jahre mitgestaltet. Als Grafikerin bin ich für Kirche, Kultureinrichtungen und Betriebe in Mannheim tätig. Ich bringe einen Blick für ansprechende Gestaltung und ein Händchen für gelungene Veranstaltungen mit. Außerdem beschäftigt mich die Frage nach Nachhaltigkeit im Miteinander mit Menschen und der Natur – Sowohl im Blick auf die Kirche der BUGA23, als auch privat.
Im Moment entsteht unweit vom MöglichkeitsGarten mein neues Zuhause. Ich werde mit 40 anderen Menschen in einem Hausprojekt im neu erschlossenen Stadtteil Spinelli leben. An der Koordination dieses besonderen Projekts bin ich in den letzten Jahren gewachsen und kann meine gewonnenen Perspektiven als Projektkoordinatorin für die Kirche auf der BUGA23 einbringen.
Auf den Weitblick Richtung Stadt, in die Pfalz und den Odenwald freue ich mich. Ich glaube, im MöglichkeitsGarten wird das Gefühl entstehen, dass sich Himmel und Erde ganz nah kommen. 178 Tage an der Luft, mit ganz verschiedenen Menschen und mit einem weiten Horizont. – Das ist ein guter Ort Kirche zu sein.

Hallo!

Mein Name ist Barbara Kraus und ich stamme ursprünglich aus der Gegend zwischen Freiburg und Offenburg. Aufgewachsen bin ich in einer großen Familie, in der Weinbau und Landwirtschaft immer eine zentrale Rolle gespielt hat. Seit 1998 bin ich als Gemeindereferentin im Dienst der Erzdiözese Freiburg tätig. Nach Mannheim hat es mich im Jahr 2000 der Liebe wegen verschlagen und in der Zwischenzeit ist nebenbei die Liebe zu Mannheim entstanden. Hier in Käfertal, in der unmittelbaren Nachbarschaft zum BUGA Gelände, bin ich mit meiner Familie sesshaft geworden und habe mit Spannung die Stadtentwicklung des ehemaligen Armeegeländes hin zum neuen Wohngebiet und zur Bundesgartenschau verfolgt und aktiv mit vorangebracht.
Für mich ist es spannend zu sehen, wie sich dieses Gelände verändert. Seit über 20 Jahren lebe und arbeite ich hier in unmittelbarer Nachbarschaft. Ich habe hautnah mitbekommen, was es heißt neben einer hermetisch abgeriegelten Kaserne zu leben. Nun zu erleben, wie aus einem Militärgelände eine wundervolle Fläche entsteht, die den Bewohnern auch nach der BUGA als Freiraum zur Verfügung stehen wird, ist eine große Chance. Und es tut gut, dass Kirche ihren Teil dazu beiträgt und ich mich hier einbringen kann.
Ich sehe in der Beteiligung der Kirche auf der BUGA einen wichtigen Beitrag zur Kirchenentwicklung. Gerade jetzt, wo in unseren Kirchen Vieles in Frage gestellt ist und Menschen sich von den Kirchen abwenden, können wir mit unserem Möglichkeits:Garten die Möglichkeit bieten, nach neuen Perspektiven Ausschau zu halten und zusammen Kirche neu zu gestalten. Unabhängig von Kirchengebäuden und geprägten, standardisierten Erwartungen können wir in diesen 178 Tagen miteinander auf die Suche nach neuen Formen gehen, die es uns ermöglichen unseren Glauben zu leben und unser Leben nachhaltig auszurichten. Gemeinsam hinsehen und darauf hinwirken, dass diese Schöpfung weiterhin eine Chance hat und unsere nachfolgenden Generationen eine gute Möglichkeit haben, ihr Leben zuversichtlich zu leben und zukunftsfroh zu gestalten.

Hallo!
Mein Name ist Nina Roller. Ich bin evangelische Pfarrerin für die Kirche auf der BUGA23 und ich finde, das passt gut. Aufgewachsen bin ich am idyllischen Nordschwarzwaldrand. Auf unserem Acker wuchsen Dahlien, Sonnenblumen und allerlei Gemüse. Vom Lagerfeuerplatz auf der Streuobstwiese aus konnte die Sonne über den Wäldern untergehen sehen. Von dort hat es mich in die weite Welt gezogen. Ich lebte einige Jahre in Berlin, wo ich meine Liebe zum Urbanen entdeckte. Bevor ich dann nach Mannheim kam, habe ich einige Zeit am Bodensee verbracht und auf der Blumeninsel Mainau zahlreiche Paare getraut und Kinder getauft. Als Pfarrerin in der Mannheimer Thomasgemeinde bin ich in den vergangenen Jahren besonders an mutigen Schritten in der Ökumene gewachsen, habe Kirche in Zeiten der Pandemie kreativ gestaltet und die Stadt lieben gelernt.
Jetzt freue ich mich auf die BUGA23. Ich bin fasziniert von der Ästhetik auf Spinelli: Blumen zwischen Beton, blühende Bäume auf einem ehemaligen Militärgelände. – Das ist ein prophetisches Bild der Bibel, das von Hoffnung erzählt.
Kirche auf der BUGA23 zu gestalten bedeutet für mich, dort Kirche zu sein, wo die Menschen sind. Kirche sein bedeutet für mich: Der Hoffnung Raum geben, Zuversicht verschenken, Ansichten austauschen, Ideen spinnen für eine gute Zukunft in einer heilenden Welt. Kirche wünsche ich mir divers, offen, bunt, genussvoll und kreativ. Den wachen Blick für Unscheinbares nicht zu verlieren, die Augen nicht vor Schwierigem zu verschließen, einander aufmerksam anzusehen und nach Gott Ausschau zu halten, finde ich wichtig. Der MöglichkeitsGarten der Kirche auf der BUGA23 soll ein kirchlicher Ort ist, an dem all das geschehen kann. Ich bin zuversichtlich, dass so Perspektiven wachsen. – Auch für uns als Kirche.  

 

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